Eine Fallstudie aus der Praxis

Als GreatScott! das Zuhause eines Freundes aufrüsten wollte, ging es nicht nur darum, smarte Funktionen hinzuzufügen – sondern einen praktischen Weg zu finden, das System wirklich smarter zu machen. Anstatt von Grund auf neu anzufangen, baut das Projekt auf dem auf, was bereits vorhanden ist, und verwandelt eine standardmäßige Elektroinstallation in ein vollständig funktionierendes Smart Home.

Die Herausforderung:

Die bestehende Installation als Ausgangspunkt nutzen

Die meisten Häuser sind nicht mit Blick auf smarte Automatisierung gebaut. Die Verkabelung ist fest, der Zugang ist begrenzt, und Änderungen bedeuten oft zeitaufwändige und störende Arbeiten. In diesem Fall war das Ziel, smarte Steuerung möglichst simpel einzuführen – ohne Neuverkabelung, ohne komplexe Infrastruktur und ohne eine vollständige Renovierung aus dem Projekt zu machen.

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Aufbau des Systems

Eine schrittweise Nachrüstung Jede Phase wird unabhängig abgeschlossen, ohne den Rest des Hauses zu beeinträchtigen. Das ist der entscheidende Vorteil eines Nachrüstungsansatzes – er skaliert im Tempo des Projekts.

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Vom Schalter aus steuern

Der Shelly 1 Mini Gen4 wird hinter bestehenden Wandschaltern eingesetzt, um Beleuchtungskreise smart kontrollieren zu können. Zudem wird der Shelly 2PM Gen4 in die Motorleitungen verdrahtet – so können Rollläden mit präzisem Hoch-/Runterfahren gesteuert werden. Standardschalter und -taster funktionieren weiterhin wie gewohnt, sodass die alltägliche Bedienung vertraut bleibt.

Verteilerkasten

Im Elektrokasten werden Shelly PRO-Geräte installiert und über Ethernet verbunden. Dies ermöglicht eine zentrale Steuerung des gesamten Hauses. Der Shelly PRO 2 verwaltet Beleuchtungskreise in mehreren Räumen und der Shelly PRO Dual Cover / Shutter PM wird zur Steuerung aller Rollläden eingesetzt. Für die Ambientebeleuchtung treibt der Shelly PRO RGBWW PM einen warmweißen 24-V-LED-Streifen an, während der Shelly PRO 3EM 120A Echtzeit-Messungen des Netzverbrauchs und der Photovoltaikproduktion liefert.
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Bedienfelder

Im gesamten Haus werden Shelly Wall Displays in wichtigen Zimmern installiert und als Thermostate verwendet – für direkten Zugang zur Temperatur- und Systemsteuerung. Ein Shelly Wall Display XL dient als zentrale Schnittstelle, zeigt das vollständige Home-Assistant-Set-up an und ermöglicht die Interaktion damit.
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Überwachung und Sicherheit

Zusätzliche Geräte erweitern die Fähigkeiten des Systems. Ein Shelly Flood Gen4 wird in der Nähe der Heizungsanlage installiert, um Wasserlecks zu erkennen. Gleichzeitig werden Shelly 1 Gen4-Geräte hinter Steckdosen installiert, um diese mit smarter Kontrolle auszustatten.
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Automatisierung und Steuerung

Beleuchtung, Rollläden und angeschlossene Stromkreise können automatisiert werden, um auf Zeitpläne, Bedingungen oder benutzerdefinierte Logik zu reagieren – dies reduziert den Bedarf an manueller Eingabe und macht das Smart Home reaktionsfähiger.

Im Projekt werden Geräte über die Shelly Smart Control App hinzugefügt und konfiguriert. Alltägliche Steuerung und grundlegende Automatisierungen werden dort eingerichtet.

Gleichzeitig kommunizieren die Geräte lokal, sodass das System unabhängig von externen Diensten betrieben werden kann. Dies wird durch die Integration mit Home Assistant erweitert, wo das System in einer einzigen Schnittstelle zusammengeführt wird und systemweite Automatisierungen innerhalb des Hauses ausgeführt werden.

Fazit

FazitEin Smart Home, das auf dem Vorhandenen aufbaut

Das fertige Set-up liefert vollständige Smart-Home-Funktionalität – von Beleuchtung und Rollläden bis hin zu Überwachung und Steuerung – komplett auf der bestehenden Elektroinstallation aufgebaut. Das System kombiniert verteilte und zentrale Steuerung und kann im Laufe der Zeit mit weiteren Komponenten ausgebaut werden und sich an neue Bedürfnisse des Hauses und seiner Bewohner anpassen.

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Nächste Schritte

Das System ist darauf ausgelegt, sich im Laufe der Zeit zu erweitern.

Weitere Komponenten sind geplant, darunter Bewegungsmelder, eine Wetterstation, ein Wasserventil und ein Energiemesssystem, das mit der Solaranlage des Hauses verbunden wird – für Transparenz bei Energieverbrauch und -erzeugung.

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