Smart Meter sind digitale, intelligente Stromzähler, allerdings erfassen sie nur den Stromverbrauch des gesamten Haushalts. Wenn Du den Stromverbrauch einzelner Geräte analysieren willst, musst Du genau auf den Zählerstand schauen: Steigt der Verbrauch zu einem bestimmten Zeitpunkt stark an, kannst Du prüfen, welche Geräte diese Spitzen in der Verbrauchsentwicklung hervorrufen - zum Beispiel die Waschmaschine, die zu genau diesem Zeitpunkt angelaufen ist. Gleichmäßig hohe Werte können ein Hinweis auf einen hohen Stand-by-Stromverbrauch sein. Wenn Du den Zählerstand regelmäßig kontrollierst, kannst Du Verbrauchsspitzen im Smart Meter noch genauer zuordnen und typische Stromfresser leichter identifizieren.
Bei einem sehr hohen Jahresverbrauch, bei PV-Anlagen ab 7 kW Peak oder bei steuerbaren Wärmepumpen ist das Betreiben eines Smart Meters übrigens Pflicht. Trotzdem empfiehlt es sich nicht, für das Messen des Stromverbrauchs allein auf das Smart Meter zu setzen, denn die Handhabung ist sehr aufwendig und die Ergebnisse ungenau. Der Einsatz von WLAN-Steckdosen ist bequemer und liefert weit präzisere Daten.